Kinderbetreuung

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Corona-Virus (Stand 25.03.2020): (COVID-19-Verordnung 2 und Erläuterungen des Bundesrates)

 

Der Bundesrat hält in seinen Erläuterungen  vom 21. März 2020 zur privaten, nachbarschaftlichen und familiäre Betreuung sowie dem gemeinsamen Spielen von Kindern fest: «Die Betreuung der Kinder in der aktuellen Situation ist herausfordernd. Es ist aber wichtig, dass Gruppen von Kindern in Parks oder anderen Orten weit möglichst vermieden werden. Als Richtgrösse können etwa Treffen, die in kleineren Gruppen (bis zirka 5 Kinder) stattfinden, gelten. Noch wichtiger ist, dass sich Eltern und andere Erwachsene nicht in Gruppen treffen, während ihre Kinder spielen. Ein Kontakt mit besonders gefährdeten Personen ist in jedem Fall zu vermeiden. Die Empfehlungen des BAG betreffend Hygiene und Social distancing (Abstand halten) sind immer einzuhalten.»

Kindertagesstätten dürfen nur geschlossen werden, wenn die zuständigen Behörden andere geeignete Betreuungsangebote vorsehen.

Gruppengrössen und Hygienemassnahmen: Da der Bundesrat Menschenan­sammlungen von mehr als 5 Personen im öffentlichen Raum verbietet, muss diese Gruppengrösse auch in der Betreuung bei Spaziergängen oder Aufenthalten im Freien eingehalten werden, das heisst z.B. vier Kinder und eine Betreuungsperson.

Für die Gruppengrösse drinnen empfiehlt sich ebenfalls, wenn immer möglich die Gruppen möglichst klein zu halten. Die Hygienemassnahmen sind konsequent umzu­setzen (insbesondere Social Distancing zwischen den Mitarbeitenden, Eltern und fremden Kindern sowie möglichst konstante Gruppenzusammensetzungen).

Finanzierung: Elternbeiträge (und auch Subventionsbeiträge der Gemeinden und allfällige Beiträge von Arbeitgebern) sollen vorläufig weiterhin bezahlt werden, auch wenn die Kinder zuhause betreut werden. Dies gilt solange die Kita offen ist und ein Betreuungsvertrag besteht. Einzelpersonen und Familien, die sich in einer durch die Coronavirus-Pandemie ausgelösten Notlage befinden, können sich an die Soforthilfe der Glückskette wenden. Anlaufstellen sind die Regio­nalstellen von Caritas, SRK, SAH und Pro Senectute.

Tagesfamilien können weiterhin tätig sein. Es gelten die Qualitätsanforderungen an Tageselternvermittlungsorganisationen und Tageseltern des VLG: Maximal fünf anwesende Kinder (fremde und eigene) werden durch die Tageseltern betreut.

Spielgruppen sind zu schliessen gestützt auf Art. 6 Abs. 1 der COVID-19-Verordnung 2 des Bundesrates während ihrer Gültigkeitsdauer.

Kinderbetreuung in Ad-Hoc Krippen: Für ad-hoc Krippen, wie teilweise von Einrichtungen und Unternehmen in Betracht gezogen werden, ist mit der zuständigen kommunalen Behörde für die Bewilligung und Aufsicht von Kitas Kontakt aufzuneh­men. Es gelten die oben genannten Ausführungen zu Kitas bezüglich Gruppengrös­sen und Hygienemassnahmen.

Der Verband kibesuisse hat für Institutionen aller Betreuungsformen (Kita/SEB/TFO) Informationen und Empfehlungen über diverse Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus Merkblätter zusammengestellt.

Der Schweizerischer Spielgruppen-LeiterInnen Verband (SSLV) hat zu finanziellen Fragen Informationen zusammengestellt.

 

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